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  • Kurzbericht3:30
  • Myra MaudSinger-SongwriterinMusikalischer Auftakt4:51
  • Prof. Dr. Ulrich RosarDekan der Philosophischen FakultätBegrüßung11:09
  • Prof. Dr. Dres. h.c. Gert KaiserVorsitzender der Meyer-Struckmann-StiftungBegrüßung8:52
  • Prof. Dr. Anja SteinbeckRektorin der Heinrich-Heine-UniversitätBegrüßung4:33
  • Myra MaudSinger-SongwriterinMusikalische Einlage4:23
  • Prof. Dr. Norbert FinzschVortrag des Preisträgers26:29
  • Myra MaudSinger-SongwriterinMusikalischer Ausklang3:48
  • Meyer-Struckmann-Preis 2017Die Preisverleihung in voller Länge1:07:24

 Informationen

Am 29. November 2017 erhielt Prof. Dr. Norbert Finzsch den diesjährigen Meyer-Struckmann-Preis. Der feierlichen Preisverleihung im Haus der Universität wohnten zahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung bei. So gaben sich unter anderem Oberbürgermeister Thomas Geisel, Dr. Esther Betz, Ehrensenatorin der Heinrich-Heine-Universität, sowie der Träger des Meyer-Struckmann-Preises 2016, Prof. Dr. Florian Coulmas, die Ehre.

Neben Prof. Dr. Ulrich Rosar, Dekan der Philosophischen Fakultät und Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser, Altrektor und Vorsitzender der Meyer-Struckmann-Stiftung begrüßte auch die Rektorin der Heinrich-Heine-Universität, Frau Prof. Dr. Anja Steinbeck, die Gäste.

Der 1951 in Köln geborene und an der dortigen Universität emeritierte Historiker Norbert Finzsch gehört spätestens seit seiner Berufung zum stellvertretenden Direktor des Deutschen Historischen Instituts (DHI) in Washington im Jahr 1990 zu den prägenden Figuren der Nordamerikastudien. 

Als Wissenschaftler, der von der marxistischen Theorie, von der foucaultschen Diskursanalyse sowie der „queer“-Kritik geprägt wurde, stellt er die Materialität des Körpers ins Zentrum seiner Forschung. Finzsch zieht in seiner Forschung keine Trennlinie zwischen Sozial- und Kulturgeschichte (vgl. hhu.de). In seinem fachübergreifend beachteten wissenschaftlichen Gesamtwerk, beschäftigt er sich insbesondere mit unterdrückten, ausgegrenzten und diskriminierten Gruppen:  Arbeiter/innen, Strafgefangenen, African Americans, Chinese Americans, Frauen, Schwulen, Lesben, Queers, Transgender sowie indigenen kolonisierten Gruppen. 

Singer-Songwriterin Myra Maud begleitete den Festakt musikalisch.

 

Der mit 20.000 Euro dotierte Meyer-Struckmann-Preis wird seit 2006 jährlich zu wechselnden Themen vergeben.

Bisherige Preisträger waren:

  • 2006: Hartmut Böhme („Memoria: Formen des kollektiven Gedächtnisses“)
  • 2007: Shmuel Feiner („Jüdische Traditionen in Kultur und Gesellschaft Europas“)
  • 2008: Harald Weinrich („Deutsch-französische Beziehungen in Kultur und Gesellschaft“)
  • 2009: Herfried Münkler („Gesellschaften der Moderne“)
  • 2010: Horst Bredekamp („Theorie und Kulturen des Bildes“)
  • 2011: Jan-Dirk Müller (Mittelalterforschung)
  • 2012: Ursula Wolf (Praktische Philosophie)
  • 2013: Sir Ian Kershaw (Geschichtswissenschaften)
  • 2014: Alain Schnapp (Klassische Archäologie)
  • 2015: Winfried Schulz (Medienwissenschaften) 
  • 2016: Florian Coulmas (Ostasienwissenschaften)
  • 2017: Norbert Finzsch (Nordamerikastudien)

Die von dem Bankier Dr. Fritz Meyer-Struckmann 1961 ins Leben gerufene Stiftung konzentriert ihre Fördertätigkeit bereits seit ihrer Gründung auf Geistes- und Kulturwissenschaften sowie auf die Bildungsarbeit der Jugend.

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