Ein festliches Ambiente im Haus der Universität bildete am 07. Februar 2020 den perfekten Abschluss der arbeits- und mitunter emotionsreichen Promotionsphase, die 2019 für 41 Doktorandinnen und Doktoranden mit der Erlangung des Doktortitels endete. Dementsprechend gelöst war die Stimmung unter den Promovierten, die in Begleitung ihrer Familien und Freunde zahlreich zur Feier ihres akademischen Titels erschienen waren. Neben den Hauptprotagonisten füllten auch ihre Doktormütter und -väter, Zweitgutachter und Mitglieder des Dekanats den festlichen Saal. Für ein stimmungsvolles musikalisches Rahmenprogramm sorgten die „Drei Fräuleins und ihr Klavierkavalier“, die das Publikum mit ihren gesanglichen Einlagen in die Klänge der 30er bis 50er Jahre entführten.

 

Eröffnet wurde der Abend durch den Prodekan der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Timo Skrandies. Er würdigte die Promovierten nicht nur für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, sondern auch als „anspruchsvolle und verantwortungsbewusste Persönlichkeiten“. Nach einem Grußwort des Sprechers der Graduiertenakadamie philGRAD, Prof. Dr. Stefan Marschall, folgte ein humorvoller Schlagabtausch zwischen den zwei Promovierten Markus Kraiger und Dr. Maria Henkel, die mit einem Augenzwinkern in einem Wortgefecht darum stritten, wer von ihnen denn nun die beste Dissertation erbracht hat.

 

Für die tatsächlich beste Dissertation des Jahrgangs wurde die Historikerin Dr. Anna Michaelis ausgezeichnet. Ihre wissenschaftliche Arbeit „Die Zukunft der Juden“. Strategien zur Absicherung jüdischer Existenz in Deutschland (1890 – 1917), wurde mit dem 2500 Euro dotierten internen Fakultätspreis geehrt. Dekan Prof. Dr. Achim Landwehr, der ihre Arbeit auch betreute, hielt die Laudatio auf die Preisträgerin.

 

Wie unterschiedlich die Sichtweisen eines Promovierenden und eines Betreuenden während der Promotionsphase sein können, veranschaulichten Dr. Ömer Alkin sowie Prof. Dr. Jürgen Wiener den Anwesenden mit ihren facettenreichen Wortbeiträgen. Im Anschluss daran folgte die feierliche Ehrung der Doktorinnen und Doktoren. In alphabetischer Reihenfolge aufgerufen und mit visuellen Verweisen auf den jeweiligen Dissertationstitel und die Betreuenden, überreichte Prof. Skrandies feierlich die Promotionsmappen. Der dazugehörige Doktorhut wurde von den Erst- und Zweitbetreuenden an die im Mittelpunkt des Abends Stehenden ausgehändigt.

 

Im Anschluss an die Verleihung endete der offizielle Teil des Abends mit der Aufnahme eines Gruppenfotos aller Promovierten und klang beim anschließenden Empfang aller Gäste in heiterer Atmosphäre, angeregten Gesprächen sowie Sekt und Selters aus.

 

 

 

 

 

Fotogalerie

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