Kurzbeitrag

Videobeitrag über Moderne im Rheinland (2:18 min.)

Moderne im Rheinland

Am 5. April 2013 wurde mit einer Festveranstaltung im Theatermuseum Düsseldorf die Veröffentlichung des ersten Bandes einer digitalen Edition der Briefe von Louise Dumont an Gustav Lindemann gefeiert.

In Kooperation mit dem Institut „Moderne im Rheinland“ begrüßte der Leiter des Theatermuseums, Dr. Winrich Meiszies, zahlreiche Gäste. Die Briefe gehören zum Kernbestand des Düsseldorfer Theatermuseums und wurden von Studierenden der Heinrich Heine Universität neu aufbereitet. Die Edition steht nun online zur Verfügung.

Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Leiterin des Instituts für Moderne im Rheinland, bedankte sich bei den Studierenden, ihren Mitarbeitern und Freunden des Theatermuseums wie der Düsseldorfer Künstlerin Eva Pankok.

Über das Intendantenpaar Dumont/Lindemann verknüpfte Professor Cepl-Kaufmann in ihrem Vortrag das Reformtheater und geschichtliche Lebenspraxis mit der Gründung des Düsseldorfer Schauspielhauses.

Dr. Jasmin Grande, Dr. Karoline Riener und Nina Heidrich führten in die Benutzung und die Inhalte der digitalen Briefedition ein und hoben dabei ihre Relevanz für wissenschaftliche Arbeitsprozesse hervor. Die Erforschung und Veröffentlichungen der Korrespondenzen Louise Dumonts wird von der Gerda Henkel Stiftung, der Kunststiftung NRW und dem Landschaftsverband NRW gefördert.

Stellvertretend für die Studierenden, die die Briefe transkribiert, kommentiert und für die Publikation im Internet vorbereitet haben, sprachen Vanessa Peters und Nina Pferdmenges. Das Projektseminar „Wissenschaft-Kultur-Öffentlichkeit“ wird über den Lehrförderungsfond der Heinrich-Heine-Universität gefördert.

Abgerundet wurde die Festveranstaltung von Annette Elster, die mit Gesang und einer Lesung ausgewählter Briefe Dumonts dazu einlud, eine vergangene Zeit lebendig werden zu lassen.

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