Kurzdoku

Erinnerungskultur auf dem Campus – Am 26. September wurde die Skulpturengruppe „Heimkehr aus einem Krieg“ vor der Universitäts- und Landesbibliothek feierlich eröffnet.
In einer Kooperation des Instituts „Moderne im Rheinland“ der Heinrich Heine Universität mit dem Landschaftsverband Rheinland wurde das Mahnmal des Leverkusener Künstlers Eberhard Foest im Rahmen des Projekts „1914 – Mitten in Europa“ zur Verfügung gestellt.
Ziel des vom LVR geleiteten Verbundprojekts ist es, Voraussetzungen und Konsequenzen der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts im Rheinland zu beleuchten.
Die Gäste wurden unter anderem von Rektor Michael Piper und der Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“, Gertrude Cepl-Kaufmann, begrüßt.
Zum Festakt zitierte die Schauspielerin Nicola Thomas zeitgenössische Lyrik und las aus Briefen August Mackes. Der Künstler meldete sich bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges freiwillig als Soldat und fiel kurz darauf an der Front.
Die Veranstalter wählten bewusst seinen Todestag für die Eröffnungsfeier der Skulpturengruppe. Die Kriegsbegeisterung des Expressionisten gilt als beispielhaft für die damalige Stimmung in großen Teilen der Künstler- und Akademikerkreise.