Absolventenzahlen
Bachelor783
Master378
Promotion22
Gesamt1183

Bei der Examensfeier am 29. Januar 2018 wurden insgesamt 1183 Absolventen, die ihr Studium im Wintersemester 2017/2018 abgeschlossen haben, verabschiedet; verliehen wurden 783 Bachelor-, 378 Master– und 22 Promotionsurkunden.

Die Promotionsarbeit „(Un-)Sichtbarkeit der literarischen Selbstübersetzung in der romanischsprachigen Gegenwartsliteratur. Eine literatur- und übersetzungssoziologische Annäherung.“ von Dr. Eva Gentes wurde von der Fakultät als beste Dissertation des Jahres 2017 ausgezeichnet. Die Romanistin beschäftigt sich darin mit dem kaum beachteten und wissenschaftlich wenig bearbeiteten Phänomen der literarischen Selbstübersetzung. Am Beispiel der romanischsprachigen Gegenwartsliteratur untersucht Gentes die Arbeit von über 330 mehrsprachigen Autorinnen und Autoren (beispielsweise des galicischen Krimi-Autors Domingo Villar), die in der Tradition des Literatur-Nobelpreisträgers Samuel Beckett ihre Werke selbst aus der Ursprungssprache in andere Sprachen übersetzen beziehungsweise ihre Werke parallel in zwei Sprachen verfassen. Sie zeichnet dabei den Weg der Selbstübersetzung von der Textgenese bis zur Veröffentlichung des übersetzten Werks nach. Darüber hinaus untersucht sie, warum dieses literarische Phänomen bisher weitgehend unsichtbar war. „Dies ist ein Grundlagenwerk für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Selbstübersetzung“, hob Doktorvater und Laudator Prof. Dr. Hans T. Siepe hervor.

Neben der Auszeichnung für die beste Dissertation wurden fünf weitere wissenschaftliche Preise verliehen:

Der Carl-Wambach-Preis der ‚Heinrich Heine – Carl Wambach Stiftung‘ für die sprachlich und inhaltlich beste Masterarbeit des Faches Germanistik erhielt Theresa Gießau aus den Händen von Prof. Dr. Ricarda Bauschke-Hartung.

Mit dem Verso-Preis für die beste Bachelorarbeit im Sozialwissenschaftlichen Institut (2017) wurde Michelle Martin ausgezeichnet. Für den ‚Verein der Freunde und Förderer des Sozialwissenschaftlichen Instituts‘ überreichte Dr. Susanne Keuneke den Preis.

Die Förderpreise des Alumni-Vereins ‚FörderLink Düsseldorf e. V.‘ der Allgemeinen Linguistik gingen an Patrick Nuhn (bester Bachelorabschluss) und Kathrin Byrdeck (bester Masterabschluss). Die Preise übergab Jessica Nieder, die 1. Vereinsvorsitzende.

Der ‚Deutsch-Französische Kreis Düsseldorf e. V.‘ prämierte die beste Abschlussarbeit im Jahr 2017 aus dem Bereich der französischsprachigen Romania. Die Auszeichnung erhielt Laura Strack aus den Händen von Prof. Dr. Bernd Kortländer, Präsidiumsmitglied des Kreises.

Die Heinrich-Heine-Journalismus-Preise erhielten Lena Katharina Wilms (beste Bachelorarbeit) und Laura Leißner (beste Masterarbeit), jeweils angefertigt im Sozialwissenschaftlichen Institut der HHU. Der Vereinsvorsitzende Detlef Schlockermann würdigte damit wesentliche Beiträge zur Journalismusforschung aus den Jahren 2016-2017.

Textauszug von Arne Claussen (veröffentlicht am 29.01.2018 auf hhu.de)

Fotogalerie

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