DIID Monitor Online-Partizipation NRW

 

Das NRW Fortschrittskolleg Online-Partizipation und das Düsseldorfer Institut für Internet und Demokratie, kurz DIID, luden am 6. September 2016 ins Haus der Universität ein. 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung Kommunale Bürgerbeteiligung im Internet – Eine Bestandsaufnahme in NRW stand die Präsentation der Ergebnisse des Projekts DIID Monitor Online-Partizipation NRW.

Das Projekt ist eine Studie des NRW-Fortschrittskollegs Online-Partizipation, das Teil des neu gegründeten DIID der Heinrich-Heine-Universität ist. Konzipiert und durchgeführt wurde das Projekt von Peter Gladitz, Sabrina Schöttle, Malte Steinbach, Nadja Wilker und Theresa Witt, die als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kolleg promovieren und Mitglieder des DIID sind. Das Projekt  stellt den ersten systematischen und umfassenden Überblick zur Online-Bürgerbeteiligung auf kommunaler Ebene in Nordrhein-Westfalen dar – damit ist es bisher einzigartig für Deutschland.

csm_screenshot_onlinep_38dc113c44

Für die Studie wurde im November 2015 ein standardisierter Fragebogen an alle Kommunen verschickt. Die so gesammelten Informationen wurden durch eine Internet-Recherche ergänzt. Insgesamt haben sich über 90% der 396 Städte und Gemeinden in NRW an der Studie beteiligt, die Daten basieren damit zum größten Teil auf den Selbstauskünften durch die befragten Verwaltungen. Diese Vorgehensweise ermöglichte es, auch weiter zurückliegende Verfahren sowie Informationen zu erfassen, die allein über eine Online-Recherche nicht zugänglich gewesen wären.

Neben den bisherigen Ergebnissen und Analysen präsentierte das Team auch eine öffentliche Online-Datenbank, die den Stand der Erhebung durch eine interaktive Karte visualisiert.

Anschließend standen die Verantwortlichen in einem offenen Dialog den Gästen zur Verfügung. Vor allem Vertreter von Kommunen und Städten interessierten sich für diese direkte Art der Demokratie und ihre Umsetzung.

Die Ergebnisse der Untersuchung lassen sich unter www.monitor-online-partizipation.de abrufen. Bewusst wurde auf ein „Ranking“ der beteiligten Städte und Kreise verzichtet. Ob ein Verfahren als „erfolgreich“ gelten kann, hängt von der Perspektive und den Zielen ab, die Politik, Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger damit verfolgen.

 

Foto-Galerie