Videoportrait

Videoportrait (2:13 Min.)

Eröffnung des Medienlabors

Am 25. Januar 2012 wurde das Medienlabor der Philosophischen Fakultät von Dekan Prof. Dr. Bruno Bleckmann offiziell eröffnet. Rund 1 Million Euro aus Studienbeitragsmitteln ermöglichten die neue Einrichtung für forschungsnahe Lehre, in der Studierenden von nun an Kompetenzen in der Produktion, Bearbeitung und Analyse auditiver und audiovisueller Medien vermittelt werden sollen.

Den feierlichen Auftakt bildete die Eröffnungsveranstaltung, auf der zahlreiche geladene Gäste einen ersten Einblick in die neuartigen Möglichkeiten des Lehr- und Studienangebots an der Heinriche Heine Universität erhielten.

Nach der Eröffnungsrede von Dekan Prof. Dr. Bruno Bleckmann und einem Grußwort von Prof. Dr. Ulrich von Alemann, Prorektor für Lehre und Studienqualität der HHU, betonte der Leiter der IKM-Services der Philosophischen Fakultät, Dipl. Inform. Tahar Guellil, die mit der Errichtung des Medienlabors geschaffene und an der Universität Düsseldorf einzigartige Verknüpfung von professionellen Produktionsbedingungen für audiovisuelle Medien und einer intelligenten IT-Infrastruktur, die durch die IKM-Services bereitgestellt wird.

Ein vom Medienlabor-Team produzierter Videoclip Behind the Scenes veranschaulichte diesen Zusammenhang in bewegten Bildern und bildete so den Übergang zu den praktischen Demonstrationen der Angebote des Medienlabors.

In einem anschließenden geführten Rundgang konnten sich die Gäste der Eröffnungsfeier selbst von der professionellen Arbeitsumgebung des Medienlabors überzeugen.

Während Dr. Klaus Bergner im Schnittraum ein Kurzseminar zum Thema Videoschnitt abhielt, wurde gleichzeitig im Videostudio die Aufnahme einer Fernsehsendung simuliert. Laura Terberl und Xenia Heitmann moderierten an einem Nachrichtenpult, führten Interviews und beantworteten Fragen. Das ‘Fernsehbild’ wurde auf einen großen Monitor übertragen, in dem die beiden Studentinnen dank Bluescreen-Technik abwechselnd in einem Nachrichtenstudio, auf dem Campus und in der Südsee zu sehen waren.

In der Videoregie gewährten Frederic Labudda und Timo Klemm dann einen Blick ‘behind the scenes’ und erläuterten unter anderem den technischen Ablauf des chroma keying-Verfahrens sowie dessen Einsatzmöglichkeiten an der Universität. Darüber hinaus beschrieben sie den Workflow einer vollständigen Medienproduktion – von der Planung über die Aufnahme und Postproduktion bis hin zur Veröffentlichung auf dem Medienserver der Philosophischen Fakultät.

Im Audiostudio wurde die Nachvertonung eines Videos demonstriert. Philipp Schlüter stand am Mikrofon im Aufnahmeraum und sprach den Off-Text zu einem Bericht über das Kurzfilmfest der Universität ein. Nützlich für das passende Timing war dabei ein Monitor, auf dem neben dem Video auch ein framegenauer Timecode mitlief.

Für die richtigen Aufnahmeeinstellungen von Mischpult und DAW sorgte derweil Igor Prokhorov, der zudem über ein Talkback-Mikrofon mit dem Sprecher kommunizieren konnte.
Außer Videovertonungen seien auch Aufnahmen für Hörspiele oder Radiobeiträge sowie Sounddesign und Musikproduktionen möglich, erklärten die beiden studentischen Hilfskräfte.

Zum Abschluss der Feier nutzten viele Gäste die Gelegenheit, bei einem Sektempfang weitere Fragen zu stellen, mögliche Anwendungsszenarien ihres jeweiligen Fachbereichs zu skizzieren und die ersten konkreten Projekte abzusprechen, die bald im Medienlabor realisiert werden sollen.

Kurzbeitrag

Videobeitrag zur Eröffnung des Medienlabors ( 1:33 min.)

Foto Galerie